Foto: Holger Weinandt (Koblenz, Germany) 12.07.2011  Lizenz cc-by-sa-3.0-de

Informationen von 2018

Was waren eigentlich "Judenhäuser"?

Unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig hat die Verlegung von Stolpersteinen für ehemalige jüdische Bürger aus Koblenz zum Anlass genommen, den Begriff der "Judenhäuser", ihre Entstehung und Funktion zu erklären. Denn bei den Stolperstein-Verlegungen war wiederholt die Rede davon, dass ein bestimmtes Haus ein "Judenhaus" war bzw. Bewohner anderer Häuser in ein "Judenhaus" gezogen waren.
 
Lesen Sie HIER zu den "Judenhäusern" in Koblenz und auch anderswo - die "Judenhäuser" gab es ab 1938/39 in vielen deutschen Städten - den Artikel von Joachim Hennig im "Schängel" Nr. 22 vom 30. Mai 2018

 


 

Neue Stolpersteine gegen das Vergessen

Stolpersteine für die Geschwister Berta und Alexander Salomon, sowie Ernst und Otto Fried (Emserstrasse 365)

Am 8. Mai – der Tagung der Befreiung vom Hitler-Faschismus vor 73 Jahren – hat der Kölner Künstler Gunter Demnig wieder „Stolpersteine“ in Koblenz verlegt. Es war die 11. Aktion dieser Art mit acht Steinen an drei verschiedenen Orten im Stadtgebiet. Insgesamt sind in Koblenz jetzt 119 „Stolpersteine“ verlegt.

Diese Aktion fand eine breite Aufmerksamkeit in der Bevölkerung und bei Schulklassen.



Es gab auch eine umfangreiche Berichterstattung in den Printmedien. Lesen Sie dazu den Beitrag unseres stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Hennig im „Schängel“ Nr. 20 vom 16. Mai 2018 HIER lesen.

Weitere Berichte sind erschienen in „Blick aktuell“ – Ausgabe Koblenz – Nr. 20 vom 17. Mai 2018, Seite 6. Klicken Sie HIER

und in der Rhein-Zeitung – Ausgabe Koblenz – vom 9. Mai 2018

Außerdem gibt es eine umfangreiche fotografische Dokumentation der Verlegung der Stolpersteine für die drei Schwestern Johanna, Dorothea und Elisabeth Schneider.

Zur Stolpersteinverlegung im Markenbildchenweg stellt HIER ein Freund von Hanna Miley uns seine Fotos gerne zur Verfügung

Stolpersteine für Johanna, Dorothea und Elisabeth Schneider (Markenbildchenweg 30)

 

 

Fotos / Bildrechte: Joachim Hennig


 

Kampfflieger Kirschstein und die Straßennamen von Koblenz
 
Die Straßennamen von Koblenz entwickeln sich zu einem Dauerbrenner. Jetzt haben sie es bis in eine Kolumne von Prof. Dr. Micha Brumlik in der Tageszeitung taz geschafft. Wenig schmeichelhaft hat er Koblenz der argen Provinzialität geziehen. Das war aber noch nicht alles. Die Stadt schafft es seit Jahr und Tag auch nicht, wenigstens die Straßen umzubenennen, die nach zum Teil schwer belasteten NS-Größen benannt sind. Und jetzt wollte die AfD im Stadtrat von Koblenz eine Straße auch noch nach einem Kampfflieger des Ersten Weltkrieges, Hans Kirschstein, benennen lassen. Das war dann wohl dem Stadtrat zu viel. Er lehnte den Antrag - vielleicht auch weil er von der AfD kam, wer weiß - im Ergebnis ohne Zweifel zu recht ab. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht und wann der Stadtrat den Willen und die Kraft aufbringt, die Namensgeber aus der NS-Zeit von den Straßen der Stadt zu beseitigen. Erschwerend kommt dabei hinzu, dass einer von ihnen auch noch Ehrenbürger von Koblenz ist.

Lesen Sie dazu HIER den Arikel unseres stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Hennig im "Schängel" Nr. 19 vom 9. Mai 2018.

 


 

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